Projektentwicklungsgesellschaft
Neues zum zum Thema Projektentwicklungsgesellschaft
Anfang Oktober 2011 konnte der Presse entnommen werden, dass die "rheinbau projektentwicklung" aus der gemeinsam mit der Stadt betriebenen Ruhrbania-Projektentwicklungsgesellschaft ausscheidet. Laut Gesellschaftsvertrag sollen von ihr alle vier Ruhrbania Baufelder entwickelt und vermarktet werden. Nachdem Kondor Wessels, deren Tochter die "rheinbau projektentwicklungsgesellschaft" ist, mit dem Hochbau und der Vermarktung von Baufeld I begonnen hat und Baufeld II erfolgreich veräußert worden ist, bleiben nur noch die Veräußerung von Baufeld III und IV gemeinsam abzuwickeln. Diese zukünftigen Bauprojekte sind aufgrund der Hochschulplanung Ruhr/West auf dem ehemaligen Eisenbahngelände in Broich/Speldorf erst einmal zurückgestellt worden, um auf aktuelle innerstädtische Planungen eingehen zu können. Aus diesem Grund hat die Mitgesellschafterin von ihrem Vertragsrecht Gebrauch gemacht aus der Gesellschaft zu diesem Zeitpunkt aussteigen zu können, da weitere gemeinsame Ziele nicht aktuell umgesetzt werden können.
Entstehung der Projektentwicklungsgesellschaft
Der Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr hat in seiner Sitzung am 22. März 2007 mit breiter Zustimmung aus SPD, CDU und FDP die rheinbau projektentwicklung, ein Unternehmen der Wessels Gruppe, mit der Entwicklung und Vermarktung der Ruhrbania-Ruhrpromenade beauftragt. Die Wessels-Gruppe konnte sich im Rahmen eines europaweiten Investorenwettbewerbs zur Entwicklung des neuen Stadtquartiers am Fluss durchsetzen.
Rund um ein neues Hafenbecken entstehen zwischen der Schloßbrücke und der Konrad-Adenauer-Brücke an der neuen Ruhrbania-Ruhrpromenade im Zentrum der Stadt am Fluss insgesamt circa 250 hochwertige Eigentumswohnungen, 25.000 Quadratmeter Büroflächen und eine Gastronomie-Meile. Darüber hinaus ist die Ansiedlung eines 4-Sterne-Hotels vorgesehen.
Die rheinbau projektentwicklung als deutsches Unternehmen der Wessels-Gruppe beteiligt sich über eine Projektgesellschaft an der von der Stadt Mülheim, beziehungsweise Beteiligungsholding Mülheim an der Ruhr GmbH, bereits gegründeten Projektentwicklungsgesellschaft für die attraktive Stadtentwicklungsfläche direkt am Wasser und übernimmt in der GmbH das "Tagesgeschäft" der Entwicklung des Projektgebietes. Darüber hinaus wird die Unternehmensgruppe mindestens ein Baufeld als Investor selbst bebauen.
Das folgende Modell erläutert die Projektentwicklungsgesellschaft:
Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld freut sich: "Im Rahmen des europaweiten Investorenwettbewerbs haben wir den Partner gefunden, den wir uns erhofft haben, ein erfahrener Projektentwickler und Immobilieninvestor, der die Synergieeffekte und Größenvorteile eines konzernverbundenen großen Unternehmens einbringt, der Erfahrung in der Umsetzung von Immobilienprojekten am Wasser hat und hier eine ganze Reihe von guten Referenzprojekten vorweisen kann. Das ist gut für Mülheim an der Ruhr und auch gut für die Metropole Ruhr."
Zu der Entscheidung nahmen die Fraktionen im Rat der Stadt Stellung, die sich konsequent zu dem Projekt bekennen.
Dieter Wiechering, Fraktionsvorsitzender der SPD: "Ruhrbania entwickelt sich in großen Schritten! Das ist die Botschaft für unsere Bürgerschaft, die mit dem Beschluss über die Beteiligung des privaten Partners an der Projektentwicklungsgesellschaft verbunden ist. Ich bin auch sicher, dass mit zunehmendem Baufortschritt bei den Mülheimerinnen und Mülheimern das Interesse an und die Zuneigung für Ruhrbania steigen wird."
Paul Heidrich, Fraktionsvorsitzender der CDU: "Die Anstrengungen in Verbindung mit einem sorgsam durchgeführten Ausschreibungs-verfahren haben sich gelohnt. Es ist ein kompetenter, potenter und seriöser Projektpartner gefunden worden. Jetzt ist der Weg für dieses zugegeben ehrgeizige Mülheimer Zukunftsprojekt frei!"
Brigitte Mangen, Fraktionsvorsitzende der FDP: "Dass der Rat grünes Licht für Ruhrbania gab, ist ein konsequenter Schritt in die Zukunft unserer Stadt. Damit signalisieren wir über die Stadtgrenzen hinaus, dass sich in Mülheim etwas bewegt und es sich lohnt, in unserer Stadt zu investieren oder auch seinen Wohnsitz nach Mülheim zu verlegen."
"Wir sind vom Standort Mülheim an der Ruhr und der Konzeption der Ruhrbania-Ruhrpromenade voll überzeugt", freut sich auch Jan-Willem Post von der Wessels-Gruppe. "Wir engagieren uns bei dem Projekt auch als Investor und werden mindestens ein Hochbauobjekt selber bauen. Für die weiteren drei Baufelder haben wir Vorkaufsrechte, stehen aber auch gern für Gespräche mit Nutzern und anderen Investoren zur Verfügung."
"Heute beginnt für Ruhrbania die Umsetzung: Erste Baumaßnahme wird das neue Hafenbecken sein", kündigte Planungs- und Bau-Dezernentin Helga Sander an: "Die dem Projekt vorausgehenden Umbauarbeiten der Straßenführung und der Entwässerung laufen bereits. Die Hochbauten werden nach Baureifmachung der vier Baufelder errichtet. Die Gesamtrealisierungszeit für das insgesamt 75.000 Quadratmeter umfassende Neubauvorhaben ist bis 2015 veranschlagt."
"Ruhrbania ist für die Stadt Mülheim an der Ruhr eine einmalige Chance, sein Alleinstellungsmerkmal als einzige Stadt im Ruhrgebiet, in der die Ruhr mitten durch die Innenstadt fließt, zu stärken und weiter auszubauen", so Dieter Janzen von der rheinbau projektentwicklung. Der gebürtige Düsseldorfer vergleicht das "Mülheim am Wasser-Projekt" mit den Chancen der Neugestaltung des vor über 20 Jahren neu gestalteten Düsseldorfer Rheinufers.
"Mit der Entscheidung des Rates, die Projektentwicklung gemeinsam mit der Wessels-Gruppe zu realisieren, sind nun alle Weichen für die Umsetzung des Ruhrbania-Kernprojekts Ruhrpromenade in Mülheim gelegt", erläutert Mülheim & Business Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier. Der auf dem städtebaulichen Entwurf des Düsseldorfer Planungsbüros RKW Rhode, Kellermann, Wawrowsky basierende Bebauungsplan für die Ruhrpromenade wurde vom Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr bereits am 1. März 2007 beschlossen und endgültig festgesetzt.
Die NRW-Landesregierung unterstützt das Vorhaben ausdrücklich als explizites Projekt der Initiative Zukunft Ruhr. Darüber hinaus wird Ruhrbania von der Industrie- und Handelskammer Mülheim, Essen, Oberhausen, dem Unternehmerverband Mülheimer Wirtschaftsvereinigung e.V., dem Einzelhandel und dem Einzelhandelsverband sowie einem prominenten Unterstützerkreis und einer breiten Mehrheit im Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr getragen.
Bereits seit Anfang des Jahres baut die Kölner Vivacon AG das ebenfalls im Projektgebiet liegende ehemalige Stadtbad an der Schloßbrücke mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 18 Millionen Euro in 65 hochwertige Eigentumswohnungen um.
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Kontakt:
Klaus Beisiegel, Stadt Mülheim an der Ruhr, Referat VI, Tel.: 0208 / 455 6002, Fax: 0208 / 455 58 6002, E-Mail: klaus.beisiegel@muelheim-ruhr.de
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