Der Architekturwettbewerb
Um den gesamten Mülheimer Innenstadtbereich wieder attraktiver werden zu lassen, startete die Stadt unter dem Motto "Ruhrpromenade - Stadt ans Wasser" einen städtebaulichen Architekturwettbewerb.
Über 300 Planungsbüros aus ganz Europa wollten an dem Wettbewerb teilnehmen, letztlich wurden 24 Büros ausgewählt bzw. ausgelobt und reichten kreative Arbeiten zur Umgestaltung der Ruhrpromenade ein.
Der Siegerentwurf stammt von dem Düsseldorfer Architekturbüro RKW – Rohde Kellermann Wawrowsky in Gemeinschaft mit dem Landschaftsarchitekten GTL Gnüchtel-Triebswetter. Er überzeugte die Jury vor allem durch seine gelungene Verknüpfung von Innenstadt und Ruhrpromenade. Zudem setzt er konsequent auf die Schaffung von urbanem, sprich städtischem Charakter, der Menschen und Leben an die Ruhr und in das neue Quartier bringt:
Restaurants und Cafés mit Blick aufs Wasser, eine 30 m breite Promenade, die zum Flanieren einlädt, sowie eine Mischung aus Wohn- und Bürogebäuden. Auch sind die alten Bäume am Ruhrufer in die Planung mit einbezogen.
In einem schönen Kontrast zum städtischen Leben auf der einen Seite steht die landschaftlich orientierte andere Ruhseite mit Stadthalle und MüGa-Park.
Ebenso ist die Vorlandbrücke der stillgelegten Rheinischen Bahn in das Konzept der Architekten integriert.
Als Weg für Spaziergänger und Fahrradfahrer sieht der Siegerentwurf vor, die Brücke wieder zu beleben.
Die Brückenbögen könnten ausgebaut, als Ateliers oder Boutiquen genutzt und mit einer dahinterliegenden Bebauung zu einem Ganzen verknüpft werden.
Das Ruhrbania-Modell
Verkehrsführung
Ein leistungsstarker Ring nimmt den Fluss in die Mitte und leitet den Verkehr über Konrad-Adenauer-Brücke, Bergstraße und Schloßbrücke.
Hafenbecken
Parallel zu den Entwicklungen der Ruhrpromenade an Land soll auch der Fluss in das Ruhrbania-Konzept integriert werden.
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